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Konzepte zur Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit

Interkommunale Zusammenarbeit bezeichnet die Kooperation zwischen Gebietskörperschaften, i. d. R. kreisangehörige Gemeinden, zur Realisierung gemeinsamer Ziele und Aufgaben. Interkommunale Zusammenarbeit ist ein wichtiges Gestaltungsfeld für Städte und Gemeinden. Sie ermöglicht die Realisierung von Synergieeffekten ohne die eigene regionale Identität zu verlieren und ist damit sowohl Ausdruck kommunaler Selbstverwaltung als auch des verantwortungsbewussten Umgangs mit personellen und finanziellen Ressourcen.

Die konkreten Herausforderungen und Gründe zur Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit sind vielfältig. Sie können von allgemein genereller Natur sein, oder sich auf ein konkretes Aufgabenfeld beziehen. Ziel aller Anstrengungen ist die gemeinsame und partnerschaftliche Erledigung von Aufgaben, um einen gewünschten oder erforderlichen Standard zu halten oder zu erhöhen. Interkommunale Zusammenarbeit kann auf verschiedene Weise und mit unterschiedlicher Intensität organisiert werden. Typische Herausforderungen der kommunalen Praxis sind:

  • Bevölkerungsrückgang,
  • demografischer Wandel,
  • knappe finanzielle Ressourcen,
  • steigende Komplexität der Aufgabenerfüllung,
  • steigende Erwartungshaltung der Bürger,
  • Fachkräftemangel in den Verwaltungen,
  • Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung.

Wir entwickeln gemeinsam mit Ihnen Formate, die eine fachliche fundierte Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen ermöglichen und in der Praxis umsetzbar sind. Dabei profitieren wir auch von den Erfahrungen der anderen Geschäftsbereiche unseres Unternehmens. Wir analysieren zunächst die Ausgangslage der einzelnen Kommunen, bevor wir gemeinsam mit allen beteiligten Partnern Themenfelder und Bereiche definieren, in denen eine Ausweitung der interkommunalen Zusammenarbeit interessant sein könnte. Im Rahmen von Workshops mit den beteiligten Mitarbeitern aus den einzelnen Kommunen werden aus abstrakten Ideen konkrete Maßnahmen. Damit diese Maßnahmen auch umgesetzt werden können, nehmen wir eine fachliche Prüfung und Analyse der Umsetzung vor. Dabei berücksichtigen wir sowohl verwaltungsrechtliche Voraussetzungen, als auch Kosteneffekte, steuerliche Aspekte oder personalwirtschaftliche Fragen. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir Sie auf dem eingeschlagenen Weg bis hin zur Ausgestaltung von Verträgen und der Kalkulation von Umlagen und Entgelten begleiten.

 

Verwaltungsgemeinschaften

In unserer täglichen Beraterpraxis haben wir immer wieder mit Verwaltungsgemeinschaften zu tun, weil wir entweder die erfüllende Gemeinde oder eine Mitgliedsgemeinde beraten. Dabei entstehen sowohl in der Organisationsberatung als auch bei der Beratung in den Bereichen Haushalt und Rechnungswesen verschiedenste Fragestellungen, mit denen wir uns in der Vergangenheit intensiv auseinandergesetzt haben. Wir können Ihnen unsere Begleitung bspw. bei folgenden Fragestellungen anbieten:

  • Prüfung der Kalkulation und Abrechnung der Verwaltungskostenumlage,
  • Ausgestaltung von Zweckvereinbarungen und deren Abrechnung,
  • Moderation im Gemeinschaftsausschuss.

 

Begleitung freiwilliger Gemeindezusammenschlüsse

Es gibt die unterschiedlichsten Anlässe, warum Kommunen sich auf den Weg zu einem freiwilligen Gemeindezusammenschluss begeben. Dieser Prozess dauert häufig über mehrere Jahre und bedarf einer guten Vorbereitung und aktiven Kommunikation aller Beteiligten. Wir haben in den letzten Jahren bereits einige Kommunen in den neuen Bundesländern auf diesem Weg begleiten können und möchten unsere Erfahrungen gern weitergeben. Wir können Ihnen daher beispielhaft folgende Leistungen anbieten:

  • Vorbereitung des Prozesses und Entwicklung einer gemeinsamen politischen Vision mit aktiver Bürgerbeteiligung,
  • Aufstellung eines Zeit- und Aufgabenplanes zur Vorbereitung des Zusammenschlusses,
  • Berechnung der finanziellen Auswirkungen eines Gemeindezusammenschlusses,
  • Konzeption und Umsetzung der Verwaltungsorganisation im Zuge des Zusammenschlusses,
  • Überarbeitung von Kalkulationen und Satzungen,
  • Neustrukturierung von kommunalen Unternehmen und Zweckverbänden sowie weitere.