Was können wir für Sie tun?

Unsere Leistungen

Organisation und Personal

Tiefgründige Organisationsuntersuchung

Mit einer tiefgründigen Organisationsuntersuchung geben wir Ihnen detaillierte und stellenbezogene Empfehlungen für eine zukunftsfähige Gestaltung der Verwaltungsorganisation, die insbesondere den Anforderungen an Flexibilität und Bürgernähe entspricht. Neben der Auswertung von Unterlagen und der Berücksichtigung umfangreicher Beratungserfahrung nutzen wir dafür insbesondere Einzelgespräche mit jedem Mitarbeiter und analysieren ausgewählte Prozesse. Es erfolgt eine präzise und individuelle Stellenbemessung zur genauen Feststellung des erforderlichen Stellenbedarfs je Aufgabe. Die Berücksichtigung der Personalentwicklung der nächsten Jahre und der individuellen regionalen Gegebenheiten ist für uns dabei selbstverständlich.

Strukturanalyse der Verwaltungsorganisation

Die Strukturanalyse der Verwaltungsorganisation bezieht sich zunächst schwerpunktmäßig auf die Aufbauorganisation und analysiert insgesamt die Stellenausstattung je Organisationseinheit auf ihre Angemessenheit. Durch die Gegenüberstellung mit vergleichbaren Kommunen, die Analyse der Personalkosten und der Leitungsspannen sowie der Aufgaben- und Produktstruktur werden Empfehlungen zur Gestaltung der Verwaltungsstruktur abgeleitet. Eine Strukturanalyse kann auch der Ausgangspunkt für die Festlegung von Schwerpunkten für eine tiefgründige Analyse sein.

Umsetzungsbegleitung

Die Herausforderung von Organisationsprojekten liegt in der Umsetzungsphase. Die Gestaltung von Veränderungsprozessen (Change Management) ist eine anspruchsvolle Führungsaufgabe bei der wir Sie gern begleiten. Wir wollen Ihnen helfen ihr individuelles Veränderungsprojekt zum Erfolg zu führen. Dafür erarbeiten wir verbindliche Maßnahmenpläne, ermitteln Fortbildungsbedarfe, begleiten Mitarbeitergespräche oder erstellen ein Büroraummanagementkonzept. Darüber hinaus können wir den Prozess durch Workshops für Mitarbeiter und Führungskräfte flankieren.

Prozessmanagement

Eine moderne und bürgerorientierte Verwaltung, die sich an den Maßstäben eines Dienstleistungsunternehmens orientiert, denkt und handelt konsequent in Prozessen. Durch die Optimierung von Verwaltungsprozessen lassen sich erhebliche Potentiale bei der Reduktion von Bearbeitungszeiten und des Personaleinsatzes realisieren. Dabei ist die Prozessoptimierung untrennbar mit dem Einsatz geeigneter IT-Technologien verbunden. Wir bieten Ihnen eine umfassende Prozessanalyse für Führungs-, Leistungs- und Unterstützungsprozesse. Dabei setzen wir schwerpunktmäßig grafische Werkzeuge ein, untersetzen die einzelnen Prozesse mit Fallzahlen und vergleichen die individuellen Arbeitsabläufe mit Musterprozessen.

E-Government und IT-Strategie

E-Government ist das neue Schlagwort für Verwaltungsmodernisierung im öffentlichen Bereich. Unter diesem Begriff wird die Optimierung von Verwaltungsprozessen durch den Einsatz von zeitgemäßen Informations- und Kommunikationstechnologien zur Produkt- und Leistungserstellung verstanden. Die Verwaltungsprozesse beinhalten erhebliche Potenziale, die sowohl durch organisatorische (z. B. Prozessmanagement) als auch technische Maßnahmen (z. B. Einführung geeigneter Software) erschlossen werden können. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen eine den gesetzlichen Anforderung (EGovG des Bundes, SächsEGovG) entsprechende und lösungsorientierte Strategie erarbeiten, Maßnahmen ableiten
(z. B. Einführung DMS, elektronischer Rechnungsworkflow, zentrales Vertragsmanagement) und Sie bei der Umsetzung begleiten.

Dienstanweisungen und Dienstvereinbarungen

Dienstanweisungen & Dienstvereinbarungen stellen ein wichtiges Regelwerk der Verwaltungsorganisation dar. Egal ob es sich um einen Geschäftsverteilungsplan, eine Dienstanweisung für das Kassenwesen oder eine Dienstvereinbarung zur Arbeitszeitregelung handelt, wir können Ihnen mit unseren Erfahrungen bei einer schnellen Erstellung helfen, die alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt und gleichzeitig auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Je nach Themenfeld beziehen wir dabei die Berater der anderen Geschäftsbereiche in das Projektteam ein.

Erarbeitung von Stellenbeschreibungen

Stellenbeschreibungen sind ein wichtiges Instrument der Verwaltungsorganisation und gleichzeitig die Grundlage für eine tarifgerechte Stellenbewertung. Wir bieten Ihnen Unterstützung bei der strukturierten Erarbeitung von Stellenbeschreibungen nach verschiedenen Methoden an. Dabei beachten wir neben organisatorischen Auswirkungen ebenso die tarifrechtlichen Anforderungen. Die Ausrichtung an der Produktstruktur, die Einbeziehung von Qualifikationsanforderungen und die Darstellung der Vertretungsregelungen sind für uns dabei ebenso selbstverständlich.

Stellenbewertungen nach TVöD

Die rechtssichere Eingruppierung aller Verwaltungsmitarbeiter nach den Regelungen des TVöD ist für alle Verwaltungsorganisationen, die den Arbeitgeberverbänden angehören, von großer Bedeutung. Wir übernehmen für Sie auf der Grundlage der neuen Entgeltordnung des TVöD und unter Beachtung der aktuellen Rechtsprechung die Bewertung (Eingruppierung) der Stellen. Sie erhalten dabei von uns für jede zu bewertende Stelle ein rechtssicheres Kurzgutachten, welches die Bewertung auch gegenüber dem Mitarbeiter transparent macht. Gern unterstützen wir Sie auch bei der Erarbeitung tarifgerechter Stellenbeschreibungen.

Personalentwicklungskonzept

Eine Kommunalverwaltung hat ein breites Spektrum verschiedener Aufgaben zu erfüllen, wobei die Aufgabenanforderungen sich permanent weiterentwickeln und ändern. Ziel eines Personalentwicklungskonzeptes ist die dauerhafte Verfügbarkeit von qualifizierten Mitarbeitern für eine bestmögliche Aufgabenerfüllung. Gern erarbeiten wir für Sie ein umfassendes Personalentwicklungskonzept für die gesamte Verwaltung oder für Teilbereiche. Dafür analysieren wir den aktuellen Personalbestand hinsichtlich Altersstruktur und Qualifikationsprofilen und erstellen eine Prognose der Personalentwicklung. Abschließend erarbeiten wir Strategien für die Qualifikation und Personalgewinnung bezogen auf Stellengruppen oder einzelne Stellen.

Begleitung bei der Personalgewinnung

Die Gewinnung von qualifiziertem Personal für eine hochwertige Erfüllung der Verwaltungsaufgaben wird zunehmend zu einer großen Herausforderung für Kommunalverwaltungen. Wir begleiten Sie bei der Erarbeitung einer attraktiven Stellenausschreibung und der rechtssicheren Auswertung der eingegangenen Bewerbungen. Gern können wir Sie auch bei der Durchführung von Bewerbungsgesprächen unterstützen oder einen Einarbeitungsplan für den neuen Mitarbeiter erstellen.

Leistungsorientierte Bezahlung

Die leistungsorientierte Bezahlung (§ 18 TVöD) soll die Motivation, Eigenverantwortung und Führungskompetenz im öffentlichen Dienst stärken. Die Umsetzung dieses Instrumentes gestaltet sich in der Praxis häufig schwierig. Hoher Verwaltungsaufwand bei der Umsetzung und Unsicherheit bei der Auslegung der tariflichen Regelungen führen zu Problemen bei der rechtssicheren Anwendung. Wir bieten Ihnen ein umsetzungsfähiges und rechtssicheres Konzept zur Ausgestaltung des Leistungsentgeltes an, bei dem wir Sie sehr gern bei der Einführung unterstützen möchten. Neben einer auf Ihren Bedürfnissen maßgeschneiderten Dienstvereinbarung gehören zum Leistungsumfang u. a. auch die Begleitung oder Moderation von Mitarbeitergesprächen.

Überall, wo unterschiedliche Meinungen, Vorstellungen, Interessen und Ziele von Verwaltung, Bürgern, Politik, Verbänden, Rechtsaufsichten, Prüfern, Unternehmen und Parteien aufeinandertreffen führt dies nicht selten aufgrund unterschiedlicher Erwartungen und Meinungen zu Diskussionen und Auseinandersetzungen.

Die daraus resultierenden Konflikte belasten häufig das kollektive Miteinander und können zu Stillstand, Blockaden und Ausfällen führen. Damit verbunden sind meist hohe Kosten um die Folgen zu beheben.

Als mögliches Konfliktlösungsinstrument kommt mehr und mehr die Mediation als Alternative zur Schlichtung, dem Coaching oder einem Gerichtsprozess in Betracht. Ebenso kann die Mediation auch als Konfliktprävention angewendet werden, wenn unerwünschte Tendenzen erkennbar sind.

Strategische Analyse und Leitbilder

Kommunen agieren heute in einem Umfeld, welches von stetem Wandel geprägt ist. Dabei steht einem Zuwachs an Aufgaben und Anforderungen häufig die Verminderung finanzieller Ressourcen gegenüber. Diese Herausforderungen bedürfen einer klaren Strategie, die sich in einem adäquaten Zielsystem widerspiegelt. Wir unterstützen Sie dabei den politischen Gestaltungswillen im Dialog mit den Bürgern in ein Leitbild umzusetzen und daraus geeignete Handlungsstrategien abzuleiten. Ebenso können wir Sie beim Aufbau einer konsequent an den Zielen ausgerichteten Steuerung unterstützen.

Begleitung freiwilliger Gemeindezusammenschlüsse

Freiwillige Gemeindezusammenschlüsse sind ein wirksames Instrument die kommunale Selbstverwaltung zu stärken und sich den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft zu stellen. Wir können Sie bei strategischen Überlegungen mit unserem umfassenden Beratungsansatz unterstützen, Konzepte erarbeiten und die politische Diskussion moderieren. Außerdem bieten wir Ihnen unser Know-How für die Begleitung des gesamten Prozesses von der Erstellung einer gut strukturierten und vollständigen Vereinbarung bis hin zur Umsetzung und den damit verbundenen Aufgaben (z.B. Anpassung des Ortsrechtes, Organisationsveränderungen, Integration des Rechnungswesens) an.

Haushalt und Controlling

Haushaltsplanung

Die Haushaltsplanung stellt eine der komplexesten Aufgaben im kommunalen Rechnungswesen dar, deren Reichweite sich nahezu über alle Verwaltungsbereiche bis zu den nachgeordneten Einrichtungen erstreckt. Wir unterstützen Sie in allen fachlichen Belangen bei der Haushaltsplanung, egal ob finaler Kurz-Check des Haushaltsplanes, Ermittlung von Planansätzen für einzelne Haushaltspositionen, Einnahmenprognose oder Einführung und Umsetzung von Eckwertebeschlüssen. Wir helfen Ihnen bei der Analyse des Planungsprozesses und dessen Optimierung genauso wie bei der Gestaltung des Vorberichtes.

Haushaltsbewirtschaftung

Die dezentrale Haushaltsbewirtschaftung im Rahmen vorgegebener Budgets und die damit im Zusammenhang stehende dezentrale Ressourcenverantwortung bildet eine wesentliche Säule des doppischen Haushaltswesens. Wir unterstützen Sie bei der Konzeption der Haushaltsbewirtschaftung, der Bildung von Budgets und Schlüsselprodukten, der Festlegung von Deckungsregelungen und der Klärung von Befugnissen. Gern erarbeiten wir für Sie auch ein individuelles Bewirtschaftungskonzept und helfen Ihnen bei der Einführung einer Berichtsstruktur zum Stand des Haushaltsvollzugs.

Haushaltsanalyse

Die Analyse der Haushaltslage bildet die Grundlage zur Beurteilung der dauerhaften Leistungsfähigkeit einer Kommune und bietet eine wichtige Grundlage für weitreichende Entscheidungen. Ausgehend von einer eigens entwickelten Kennzahlenanalyse, einer Kurzanalyse ausgewählter Haushaltspositionen und dem Vergleich mit anderen Kommunen (Benchmarking), sind wir in der Lage Ihnen in kurzer Zeit einen Überblick zur finanziellen Lage Ihrer Kommune zu geben. So wollen wir Ihnen helfen die finanzielle Leistungsfähigkeit Ihrer Gemeinde richtig einzuschätzen.

Potentialanalyse zur Haushaltskonsolidierung

Die Dringlichkeit zur Durchführung von Konsolidierungsmaßnahmen nimmt stetig zu. Dabei wird häufig nach Maßnahmen gesucht, die kurzfristige Effekte versprechen. Mit der Durchführung einer Potentialanalyse bieten wir Ihnen einen Ansatz mit strategischer Ausrichtung, der auf einen dauerhaft und strukturell ausgeglichenen Haushalt abzielt. Wir untersuchen ausgehend von den regionalen Gegebenheiten und strukturellen Rahmenbedingungen die strategische Ausrichtung Ihrer Kommune und analysieren durch Vergleiche (Benchmarking) die Ursachen für die aktuelle Haushaltslage. Darauf aufbauen betrachten wir strategische Konsolidierungsfelder in allen Verwaltungsbereichen und nachgeordneten Einrichtungen. Dadurch bieten wir Ihnen die Möglichkeit frühzeitig zu agieren und Maßnahmen zu erarbeiten, die eine langfristige und dauerhafte Wirkung entfalten. Weitergehende Informationen können Sie aus unserem Leistungsflyer entnehmen.

Leistungsflyer zur Potentialanalyse

Haushaltsstrukturkonzept

Mit der Erarbeitung von Maßnahmen zur Haushaltssanierung soll die dauerhafte finanzielle Leistungsfähigkeit der Kommune wiederhergestellt werden. Wir bieten Ihnen die Erarbeitung eines maßnahmenbezogenen Konzeptes zur Haushaltskonsolidierung an, welches den gesetzlichen Anforderungen eines Haushaltstrukturkonzeptes entspricht. Dabei arbeiten wir Konsolidierungsfelder nicht schematisch ab, sondern versuchen gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Konzept zu entwickeln, dass auf Dauer Wirkung entfaltet. Neben einer Risikoquantifizierung einzelner Maßnahmen bieten wir Ihnen auch die Unterstützung im politischen Kommunikationsprozess und eine Begleitung bei der Umsetzung an.

Kommunale Schuldenbremse

Die finanziellen Auswirkungen des eigenen Handelns auf die nächste Generation begrenzen – das Wort Nachhaltigkeit ist in aller Munde und doch steigt die Verschuldung der kommunalen Haushalte in einigen Bereichen kontinuierlich an. Wir helfen Ihnen den Worten Taten folgen zu lassen und eine kommunale Schuldenbremse im Haushalt zu verankern. Dabei soll die Aufnahme von Fremdkapital nicht grundsätzlich untersagt werden, aber die Bindung an bestimmte Investitionsprojekte und die Festlegung von Grenzwerten sollen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Finanzpolitik helfen. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen entsprechende Konzepte und unterstützen Sie bei der politischen Kommunikation.

Individuelle Schulungen für Führungskräfte, Mitarbeiter und Mandatsträger

Den Haushaltsplan richtig lesen und danach handeln – lautet das Motto für unsere individuellen Schulungen und Workshops im Bereich Haushalt. Aus Sicht der Führungskräfte geht es um die Mitwirkung bei der Haushaltsplanung, eine zielgerichtete Haushaltsbewirtschaftung und die Einrichtung entsprechender Steuerungsinstrumente. Aus der Sicht von Mandatsträgern bieten wir Spezialseminare zum Verständnis des Haushaltsplans und die Anwendung einfacher Analyseinstrumente an. Gern unterbreiten wir Ihnen ein Angebot für Ihren individuellen Workshop.

Budgetierung

Die Budgetierung ist das zentrale Steuerungsinstrument der Haushaltsbewirtschaftung und damit Kernaufgabe des Controllings. Wir unterstützen Sie bei der Erarbeitung einer wirksamen Budgetstruktur, die ausreichend Anreize für die Budgetverantwortlichen setzt und gleichzeitig eine flexibel Haushaltsbewirtschaftung erlaubt. Darüber hinaus können wir Sie bei der Festlegung von Bewirtschaftungsregeln beraten und Ihnen bei der Einführung praxiserprobter Instrumente der Budgetkontrolle (Controlling und Berichtswesen) beratend zur Seite stehen.

Finanzcontrolling

Die Einführung des neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (Doppik) eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten Instrumente der Verwaltungssteuerung (Controlling) einzuführen. Die an die Doppik-Einführung geknüpften Ziele und Erwartungen können nur mit dem Aufbau eines internen Rechnungswesens erreicht werden. Im Bereich des Finanzcontrollings unterstützen wir Sie beim Aufbau und der Einführung einer Deckungsbeitragsrechnung für einzelne Produkte oder ausgewählte Verwaltungsbereiche, der Implementierung differenzierter Abweichungsanalysen und der Ausgestaltung eines adressatengerechten Berichtswesens.

Wirkungscontrolling

Die Einführung des neuen kommunalen Haushalts- und Rechnungswesens (Doppik) richtet den Blick auf die Ergebnisse des Verwaltungshandelns und stellt die mit einem bestimmten Mitteleinsatz (Ressourcen) erzielten Wirkungen in den Mittelpunkt. Zentrales Steuerungsinstrument dieses strategischen Ansatzes ist das Produkt. Wir beraten Sie bei der Definition von produktorientierten Zielen, die wirkliche Ziele sind, und der Bildung geeigneter Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung. Darauf aufbauend können Konzepte für eine wirkungsorientierte Steuerung erarbeitet werden, die die Grundlage zur Einführung entsprechender Controllinginstrumente bilden. Dabei berücksichtigen wir konsequent die strategische Ausrichtung der Kommune.

Berichtswesen

Das Berichtswesen ist das Kommunikationsinstrument des Controllings, um dem zuständigen Entscheidungsträger steuerungsrelevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Egal ob Standardbericht, Abweichungsbericht oder Bedarfsbericht, wir helfen Ihnen bei der Berichtgestaltung und dem Aufbau eines strukturierten Berichtswesens. Dabei reichen die Möglichkeiten vom einfachen Berichtsdokument über Berichte für Mandatsträger bis hin zu komplexen Managementcockpits (Bürgermeistercockpit). Dabei lassen wir uns grundsätzlich vom Informationsbedürfnis des Entscheidungsträgers leiten.

Beteiligungsmanagement

Die Beteiligung der Kommunen an privatrechtlichen und öffentlichen Unternehmen und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken führen zu einer steigenden Bedeutung des Beteiligungsmanagements. In der kommunalen Praxis wandelt sich das Bild von der reinen Verwaltung hin zur Steuerung, vergleichbar einem Konzern. Die Steuerung der Beteiligungen unter komplexen Rahmenbedingungen stellt viele Kommunen und Mandatsträger vor erhebliche Herausforderungen. Wir unterstützen Sie beim Aufbau eines zielgerichteten Beteiligungsmanagements. Kernelemente sind der Aufbau der Beteiligungsverwaltung, die Einrichtung eines Beteiligungscontrollings und die Gestaltung eines aussagefähigen Beteiligungsberichtes. Dabei können wir gemeinsam mit unseren Partnern auch alle steuerlichen und rechtlichen Aspekte berücksichtigen.

Risikomanagement

Das Risikomanagement umfasst alle systematischen Maßnahmen, um mit Abweichungen von den geplanten Zielen umzugehen. Der Aufbau eines Risikomanagements ist fest mit den Instrumenten eines internen Kontrollsystems (IKS) und dem Controlling verbunden. Dabei kann es sich um finanzwirtschaftliche Risiken handeln, die sich auf die Verschuldung oder die Liquidität beziehen (Liquiditätsplanung). Ebenso können Risiken in Bezug auf die Produkte, Prozesse, Beteiligungen oder organisatorische Aspekte in das Risikomanagement einbezogen werden. Wir erarbeiten gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Konzept, welches auf Ihre Informations- und Steuerungsbedürfnisse ausgerichtet ist.

Konzeption und Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung

Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist das zentrale Element des internen Rechnungswesens zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandelns. Mit ihrer Hilfe kann die Frage beantwortet werden, welche Kosten wo und wofür angefallen sind. Außerdem liefert die KLR die Datengrundlage für verschiedene Controllinginstrumente (z.B. Abweichungsanalyse, Deckungsbeitragsrechnung) und dient der Planungsunterstützung. Die Kostenkalkulation für Entgelte oder die interne Leistungsverrechnung (ILV) sind weitere wichtige Aufgaben. Gern unterstützen wir Sie beim konzeptionellen Aufbau der Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerstruktur sowie bei der Umsetzung und Einführung einer Kosten- und Leistungsrechnung.

Konzeption und Einführung der Internen Leistungsverrechnung

Die öffentliche Verwaltung erbringt als Ergebnis ihrer Verwaltungstätigkeit eine Vielzahl von externen Leistungen (Output). Neben diesen externen Leistungen bestehen zahlreiche interne Leistungsbeziehungen, die zur Erstellung der externen Leistungen erforderlich sind. Über die interne Leistungsverrechnung (ILV) sollen diese Leistungsbeziehungen im Rechnungswesen transparent gemacht werden. Die ILV bietet damit die Grundlage für die Umsetzung der dezentralen Fach- und Ressourcenverantwortung. Wir unterstützen Ihre Verwaltung bei der Erarbeitung eines ILV-Konzeptes und begleiten Sie bei der Einführung der internen Leistungsverrechnung.

Kostenmanagement

Die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit des Verwaltungshandels geht mit einem konsequenten Kostenmanagement einher. Dafür ist es erforderlich die bestehenden Kostenstrukturen eingehend zu analysieren, um Optimierungspotentiale zu erkennen und zielgerichtete Maßnahmen ableiten zu können. Insbesondere dem Gemeinkostenmanagement und der Steuerung der Fixkosten (Fixkostenmanagement) kommt dabei eine große Bedeutung zu. Wir unterstützen Sie gern bei der Analyse und dem Vergleich (Benchmarking) der eigenen Kostenstruktur und erarbeiten Konzepte für den Aufbau eines Kostenmanagements.

Organisations- und Wirtschaftlichkeitsanalyse kommunaler Bauhöfe

Für die Aufgabenerfüllung einer Kommune ist eine Vielzahl technischer Dienste erforderlich. Dazu zählen auch die Aufgabenkomplexe Straßenunterhaltung und Grünflächenpflege, die zumeist in einem Bauhof (auch Baubetriebshof) zusammengefasst sind. Ebenso zählt zuweilen die Unterhaltung und Pflege der kommunalen Friedhöfe zu diesem Aufgabenbereich. Wir bieten Ihnen eine tiefgründige Organisations- und Wirtschaftlichkeitsanalyse für Ihren kommunalen Bauhof an. Dabei betrachten wir ausgehend vom Leistungsspektrum des Bauhofes die Organisationsstruktur sowie den Personal- und Technikbedarf und treffen Aussagen zur Wirtschaftlichkeit der Aufgabenwahrnehmung. Gern begleiten wir Sie auch bei weiteren Aufgaben im kommunalen Bauhof.

Wirtschaftlichkeitsanalyse für kommunale Investitionen

Investitionen in die kommunale Infrastruktur und den Immobilienbestand sind weitreichende Entscheidungen, die einer sorgfältigen Vorbereitung bedürfen. Gern unterstützen wir Sie bei der Durchführung von umfassenden und komplexen Wirtschaftlichkeitsanalysen und führen Folgekostenberechnungen durch. Dabei berücksichtigen wir im Sinne der Bewirtschaftung des Vermögensgegenstandes den gesamten Lebenszyklus (Lebenszykluskosten). Gern helfen wir Ihnen auch bei der Auswahl geeigneter Betreibermodelle für den Bau und Unterhalt sowie die Bewirtschaftung kommunaler Immobilien (Rechtsformwahl, ÖPP, ÖÖP).

Wirtschaftlichkeitsanalyse zur Betreibung von Kindertagesstätten

Kindertagesstätten erfüllen einen Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsauftrag und ermöglichen so die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes. Aus kommunaler Sicht sind sie deshalb von zentraler Bedeutung. Die Bewirtschaftung der Kindertagesstätten kann in öffentlicher oder privater Trägerschaft erfolgen, wobei es eine Vielzahl von Ausgestaltungsvarianten gibt. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Betriebsform und begleiten Sie bei Bedarf gern gemeinsam mit unseren Partner bei der Ausschreibung der Trägerschaft. Außerdem analysieren wir für Sie gern die bestehenden Verträge mit freien Trägern und prüfen deren Betriebskostenabrechnung.

Sanierungsgutachten für kommunale Beteiligungen

Kommunalwirtschaftliche Unternehmen befinden sich in einem anspruchsvollen Marktumfeld. Auf der einen Seite werden Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge angeboten, bei denen es das oberste Gebot ist eine möglichst hohe Kostendeckung zu erreichen. Auf der anderen Seite konkurrieren öffentliche Unternehmen in anderen Bereichen direkt mit der Privatwirtschaft, hier gilt es mit einem klaren öffentlichen Auftrag Produkte und Dienstleistungen zu wettbewerbsfähigen Kosten anzubieten. Aufgrund unserer Spezialisierung im öffentlichen Bereich kennen wir die Herausforderungen kommunalwirtschaftlicher Unternehmen und können Sie gemeinsam mit unseren Partner bei der Restrukturierung Ihrer Beteiligungen unterstützen.

Wirtschaftlichkeitsanalyse für die Betriebsführung von Wasserzweckverbänden

Wasserzweckverbände nehmen im Auftrag ihrer Mitgliedskommunen die Aufgaben der Wasserversorgung und/oder Abwasserbehandlung sowie teilweise der Gewässerunterhaltung wahr. Zur Aufgabenerfüllung bedienen sich die Zweckverbände häufig ganz oder teilweise eines Betriebsführers. Wir unterstützen Sie im Rahmen einer Organisations- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung bei der Auswahl der für Sie geeigneten Betriebsform und begleiten Sie bei Bedarf zusammen mit unseren Partner bei der Ausschreibung der Betriebsführung.

Konzepte zum Aufbau eines zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements

Die Kosten für die Unterhaltung kommunaler Gebäude und Liegenschaften stellen eine der größten Kostenpositionen in den öffentlichen Haushalten dar. Die bisherige Aufgabenwahrnehmung im Liegenschaftswesen besteht, zumeist historisch gewachsen, aus einer Vielzahl verantwortlicher Stellen bzw. beteiligter Ämter. Durch die Einführung eines zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements (GLM) sollen die Verantwortlichkeiten in einer Organisationseinheit zusammengeführt werden, um die Wirtschaftlichkeit der Aufgabenwahrnehmung zu erhöhen. Wir bieten Ihnen die Erarbeitung individueller Konzepte zum Aufbau eines GLM an.

Begleitung bei der Einführung eines zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements

Eine an den örtlichen Bedürfnissen ausgerichtete Konzeption des Gebäude- und Liegenschaftsmanagements (GLM) bildet die Grundlage für die Umsetzung entsprechender organisatorischer Maßnahmen, die Anpassung des Rechnungswesens und die Einführung geeigneter IT-Lösungen. Außerdem sollten mit der Einführung eines zentralen GLM entsprechende Steuerungsmöglichkeiten entwickelt werden. Gern begleiten wir Sie mit unserer umfangreichen Erfahrung in den verschiedenen Phasen der GLM-Einführung. Dabei geht es uns nicht um kurzfristige Effekte, sondern um dauerhafte Wirkungen.

Analyse des Immobilienportfolios

Am Anfang der Einführung eines zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagements (GLM), aber auch im Rahmen von Projekten zur Haushaltskonsolidierung steht die Analyse des Immobilienportfolios. Dabei geht es um die Untersuchung der Angemessenheit des Immobilienbestandes, die Bewertung von Nutzungskonzepten, die Berechnung angemessener Instandhaltungsrücklagen bis hin zur Bildung von Gebäudeklassen für eine zielgerichtete Steuerung des Mitteleinsatzes. Wir bieten Ihnen die Durchführung einer Analyse des Immobilienportfolios entsprechend der örtlichen Erfordernisse an.

Ausschreibungsbegleitung CAFM Software

Die Bewirtschaftung eines umfangreichen und komplexen Immobilienbestandes ist ohne den Einsatz geeigneter Software heute undenkbar. Ein Computer-Aided Facility Management (CAFM) System bietet dafür die geeignete Grundlage. Wir helfen Ihnen bei der Bedarfsanalyse im Vorfeld der Softwarebeschaffung und erstellen gemeinsam mit Ihnen einen anbieterunabhängigen Anforderungskatalog. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir Sie auch im Rahmen der Ausschreibung begleiten, z.B. rechtssichere Ausschreibungsunterlagen erstellen, die Angebote systematisch auswerten und an Softwarepräsentationen teilnehmen.

Rechnungswesen und Kalkulation

Vorprüfung von Eröffnungsbilanzen

Sind die Strapazen von der Erstellung einer Eröffnungsbilanz erst einmal überwunden, tritt oftmals die Sorge vor der Prüfung in den Vordergrund. Aus diesem Grund bietet sich erfahrungsgemäß eine Vorprüfung der Eröffnungsbilanz an, die eine stichprobenartige Prüfung aller Bilanzpositionen auf Vollständigkeit und Plausibilität umfasst. Da unsere Mitarbeiter auch selbst als Prüfer tätig sind, können sie auf ihre langjährigen Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen und mögliche Problemstellung schnell und effizient lösen. Selbstverständlich können Sie die Prüfungsschwerpunkte selbst festlegen. Wir erstellen gerne ein individuelles Angebot für Sie.

Korrektur von Eröffnungsbilanzen

Stellen die Rechnungsprüfungsämter Fehler in der Eröffnungsbilanz fest, sind Korrekturen im Jahresabschluss notwendig. Der Aufwand für die Berichtigung der Eröffnungsbilanz darf dabei nicht unterschätzt werden. Eine Korrektur wirkt sich nicht nur auf den Ansatz in der Bilanz aus, sondern umfasst auch die Folgeabschlüsse einschließlich der Anlagenübersicht. Wurden beispielsweise abnutzbare Vermögensgegenstände mit einem zu hohen oder zu niedrigen Wert angesetzt, weist auch die Ergebnisrechnung zu hohe oder zu geringe Abschreibungen aus und beeinflusst auf diese Weise die Ergebnisrücklagen oder Fehlbeträge. Lassen sie sich von uns bei Korrekturen unterstützen und profitieren sie von unseren Erfahrungen und unserer Fachkompetenz.

Inventurbegleitung

Nach den gesetzlichen Bestimmungen hat in regelmäßigen Abständen eine Inventur der beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände zu erfolgen. Das Ergebnis stellt das Inventar dar, das die Grundlage für die Aufstellung der Bilanz bildet. Die Vorbereitung, Durchführung, Überwachung und Aufbereitung der Inventur richtet sich nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Inventur und unterliegt damit den formalen Grundsätzen des Haushalts- und Rechnungswesens. Wir unterstützen sie gern bei der Planung der Inventur, bei der Aufstellung des Inventurrahmenplans einschließlich des Personal-, Sach- und Zeitplanes als auch bei der Durchführung Ihrer Inventur.

Erstellung von Eröffnungsbilanzen

Im Zuge der Umstellung des Haushalts- und Rechnungswesens von der Kameralistik auf die Doppik ist zum ersten Mal eine Bilanz zu erstellen, die Eröffnungsbilanz. Die Eröffnungsbilanz vermittelt ein tatsächliches Bild der Vermögens- und Schuldenlage. Für eine korrekte Abbildung ist es allerdings erforderlich, die grundlegenden Prinzipien der Bewertung und Bilanzierung zu beachten. Wir können  Sie gern unterstützen, die Stolpersteine bei der Bewertung des Vermögens und der Schulden zu überwinden, um eine prüfungssichere Dokumentation zu erhalten. Gern übernehmen wir auch für Sie die Erstellung der Bewertungen einschließlich der Dokumentation.

Erstellung Anhang und Rechenschaftsbericht

Anhang und Rechenschaftsbericht sind Pflichtbestandteile einer Eröffnungsbilanz. Sie sollen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Verschuldungs-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kommune zum Eröffnungsbilanzstichtag verschaffen. Insbesondere die angewandten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden sind darin festzuschreiben. Des Weiteren sind ein Prognosebericht und eine Risikoeinschätzung über die finanzielle Situation der Kommune zu geben. Gern stellen wir Ihnen ein Muster zur Verfügung oder erstellen mit Ihnen gemeinsam den Anhang und / oder Rechenschaftsbericht.

Inventurrichtlinie

Die Inventurrichtlinie soll gewährleisten, dass die Erst- und Folgeerfassung des Vermögens und der Schulden einheitlich, vollständig und nach gleichen Kriterien erfolgt und die erforderlichen Voraussetzungen für eine wirklichkeitsgetreue Bewertung geschaffen werden. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar, welches wiederum die Grundlage jeder Bilanz bildet. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Erfassung zu ermöglichen, ist eine detaillierte Inventurplanung (Zeit-, Sach- und Personalplan) ein wichtiger Bestandteil der Inventurrichtlinie, da alle Fachbereiche der Gemeinde miteinzubeziehen sind. Gern unterstützen wir Sie dabei.

Bewertungsrichtlinie

Die vollständige Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist eine arbeitsintensive Aufgabe. Die Wertansätze müssen mit der gebotenen Sorgfalt ermittelt werden, weil sich durch die Nutzung der Vermögensgegenstände wesentliche Auswirkungen auf die Hauswirtschaft der Kommune ergeben. Die individuell getroffenen Festlegungen sind daher in einer Bewertungsrichtlinie konkret festzuhalten. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihrer Bewertungsrichtlinie und erläutern Ihnen unter anderem die Vor- und Nachteile bestimmter Wahlrechte.

Dienstanweisungen

Dienstanweisungen und Dienstvereinbarungen stellen ein wichtiges Regelwerk der Verwaltungsorganisation dar. Unabhängig ob es sich um eine Dienstanweisung über die Anlagenbuchhaltung, des Forderungsmanagements oder über das Kassenwesen handelt, können wir Ihnen mit unseren Erfahrungen bei einer schnellen Erstellung helfen, die alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt und gleichzeitig auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Gern unterstützen wir Sie bei der Anpassung bzw. Erstellung der jeweiligen Dienstanweisung.

Vorprüfung von Jahresabschlüssen

Sind die Strapazen von der Erstellung eines Jahresabschlusses erst einmal überwunden, tritt oftmals die Sorge vor der Prüfung in den Vordergrund. Aus diesem Grund bietet sich erfahrungsgemäß eine Vorprüfung des Jahresabschlusses an, die eine stichprobenartige Prüfung aller Bilanzpositionen, der Finanz- und Ergebnisrechnung auf Vollständigkeit und Plausibilität umfasst. Da unsere Mitarbeiter selbst als Prüfer tätig sind, können sie auf eine langjährige Erfahrungen in diesem Bereich zurückgreifen und mögliche Problemstellungen schnell und effizient lösen. Selbstverständlich können Sie die Prüfungsschwerpunkte selbst festlegen. Wir erstellen gerne ein individuelles Angebot für Sie.

Korrektur von Eröffnungsbilanzen

Stellen die Rechnungsprüfungsämter Fehler in der Eröffnungsbilanz fest, sind Korrekturen im Jahresabschluss notwendig. Der Aufwand für die Berichtigung der Eröffnungsbilanz darf dabei nicht unterschätzt werden. Eine Korrektur wirkt sich nicht nur auf den Ansatz in der Bilanz aus, sondern umfasst auch die Folgeabschlüsse einschließlich der Anlagenübersicht. Wurden beispielsweise abnutzbare Vermögensgegenstände mit einem zu hohen oder zu niedrigen Wert angesetzt, weist auch die Ergebnisrechnung zu hohe oder zu geringe Abschreibungen aus und beeinflusst auf diese Weise die Ergebnisrücklagen oder Fehlbeträge. Lassen sie sich von uns bei aufwendigen Korrekturen unterstützen und profitieren sie von unseren Erfahrungen und unserer Fachkompetenz.

Inventurbegleitung

Nach den gesetzlichen Bestimmungen hat in regelmäßigen Abständen eine Inventur der beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände zu erfolgen. Das Ergebnis stellt das Inventar dar, das grundlegend für die Aufstellung der Bilanz ist. Die Vorbereitung, Durchführung, Überwachung und Aufbereitung der Inventur richtet sich nach den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Inventur und unterliegt damit den formalen Grundsätzen des Haushalts- und Rechnungswesens. Wir unterstützen sie gern bei der Planung der Inventur, bei der Aufstellung des Inventurrahmenplans einschließlich des Personal-, Sach- und Zeitplanes als auch bei der Durchführung Ihrer Inventur.

Erstellung von Jahresabschlüssen

Der doppische Jahresabschluss stellt das zentrale Rechnungslegungsinstrument in der Doppik dar. Er bildet das externe Rechnungswesen eines Wirtschaftsjahres ab und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Schulden-, Finanz- und Ertragslage. Neben der Bilanz/Vermögensrechnung sind die Ergebnisrechnung sowie die Finanzrechnung weitere Elemente des Jahresabschlusses. Lassen Sie sich von uns bei der Erstellung des Jahresabschlusses begleiten. Gern erstellen wir ein Angebot für Sie.

Erstellung Anhang und Rechenschaftsbericht

Anhang und Rechenschaftsbericht sind Pflichtbestandteile eines jeden Jahresabschlusses. Sie sollen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Verschuldungs-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kommune verschaffen. Insbesondere die angewandten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden sind darin festzuschreiben. Des Weiteren sind ein Prognosebericht und eine Risikoeinschätzung über die finanzielle Situation der Kommune zu geben. Gern stellen wir Ihnen ein Muster zur Verfügung oder erstellen mit Ihnen gemeinsam den Anhang und / oder Rechenschaftsbericht.

Inventurrichtlinie

Die Inventurrichtlinie soll gewährleisten, dass die Erst- und Folgeerfassung des Vermögens und der Schulden einheitlich, vollständig und nach gleichen Kriterien erfolgt und die erforderlichen Voraussetzungen für eine wirklichkeitsgetreue Bewertung geschaffen werden. Das Ergebnis der Inventur ist das Inventar, welches wiederum die Grundlage jeder Bilanz bildet. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Erfassung zu ermöglichen, ist eine detaillierte Inventurplanung (Zeit-, Sach- und Personalplan) ein wichtiger Bestandteil der Inventurrichtlinie, da alle Fachbereiche der Gemeinde miteinzubeziehen sind. Gern unterstützen wir Sie dabei.

Bewertungsrichtlinie

Die vollständige Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist eine arbeitsintensive Aufgabe. Die Wertansätze müssen mit der gebotenen Sorgfalt ermittelt werden, weil sich durch die Nutzung der Vermögensgegenstände wesentliche Auswirkungen auf die Hauswirtschaft der Kommune ergeben. Die individuell getroffenen Festlegungen sind daher in einer Bewertungsrichtlinie konkret festzuhalten. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihrer Bewertungsrichtlinie und erläutern Ihnen unter anderem die Vor- und Nachteile bestimmter Wahlrechte.

Dienstanweisungen

Dienstanweisungen und Dienstvereinbarungen stellen ein wichtiges Regelwerk der Verwaltungsorganisation dar. Egal ob es sich um eine Dienstanweisung über die Anlagenbuchhaltung, des Forderungsmanagements oder über das Kassenwesen handelt, wir können Ihnen mit unseren Erfahrungen bei einer schnellen Erstellung helfen, die alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt und gleichzeitig auf ihre individuellen Bedürfnisse eingeht. Gern unterstützen wir Sie bei der Anpassung bzw. Erstellung der jeweiligen Dienstanweisung.

Übernahme der Anlagenbuchhaltung

Die Anlagenbuchhaltung umfasst Informationen über die im Zuge der Inventur bzw. der Zu- und Abgangsprotokolle erfassten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Die Abgrenzung von Investitionen und Instandhaltung ist dabei oftmals schwierig. Dies ist jedoch für die Ergebnisrechnung entscheidend, da die Aufwendungen aus Instandhaltung vollständig in das entsprechende Haushaltsjahr eingehen und die Investitionen als Abschreibungen über die gesamte Nutzungszeit einfließen. Nicht jede Kommune kann sich jedoch einen eigenen Anlagenbuchhalter leisten, der das notwendige Know-How mitbringt. Gern übernehmen wir für Sie aufgrund unserer langjährigen Erfahrung die Anlagenbuchhaltung und führen diese in Ihrem Haus an festgelegten Tagen im Monat durch.

Begleitung der Ausschreibung für Software HKR und Jahresabschlussprüfung

Die Anzahl der Anbieter von Kommunalsoftware hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen. Vor allem die Erweiterung des Angebotes für spezielle Fachbereiche wie Finanz- und Bauwesen oder Bauhofsoftware macht es für Kommunen immer schwieriger den bestmöglichen Anbieter für ihre Kommune zu finden.
Gern begleiten wir Sie bei der Ausschreibung und erarbeiten ein Leistungsverzeichnis für Sie. Nach Eingang der Angebote führen wir eine Eignungsprüfung und Nutzwertanalyse durch und leiten eine Empfehlung für Sie ab.

Erstellung von Gesamtabschlüssen

Nachdem in vielen Kommunen die ersten Eröffnungsbilanzen aufgestellt und die Jahresabschlüsse erstellt wurden, steht nun die Konsolidierung der sogenannten ausgegliederten Aufgabenträger (verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Zweckverbände usw.) im Mittelpunkt des Interesses.
Im konsolidierten Gesamtabschluss wird die Vermögens-, Schulden-, Ertrags- und Finanzlage der Kommune so dargestellt, als ob es sich um eine einzige wirtschaftliche und rechtliche Einheit handeln würde („Konzern Kommune“).

Wir möchten Sie unterstützen bei der Definition des Zeit- und Maßnahmenplanes, der Festlegung der Verantwortlichkeiten und bei der Abstimmung innerhalb der Aufgabenträger. Weiterhin beraten wir Sie bei der Festlegung des Konsolidierungskreises (verbundene Aufgabenträger, assoziierte Aufgabenträger und sonstige Aufgabenträger) sowie bei der Festlegung der Konsolidierungsschritte (Vollkonsolidierung, Eigenkapitalmethode, Anschaffungs-/Herstellungswerte).

Erstellung Gesamtanhang

Der Gesamtanhang ist Pflichtbestandteil eines jeden Gesamtabschlusses. Er soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Verschuldungs-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kommune und ihrer Beteiligungen verschaffen. Insbesondere sind die im Gesamtabschluss angewandten Konsolidierungs-, Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden zu erläutern. Ein besonderer Bestandteil des Gesamtanhanges sind die Erläuterungen bezüglich der Abweichungen, welche gegenüber den einzelnen Jahresabschlüssen der Kommune sowie deren Beteiligungen entstanden sind. Gern unterstützen wir Sie bei dieser individuellen Herausforderung.

Erstellung von Fusionsbilanzen

Bei einer Verschmelzung von Kommunen ist eine Fusionsbilanz aufzustellen, die als Eröffnungsbilanz der neu entstanden Kommune zu verstehen ist. Dabei werden die Aktiva und Passiva aller beteiligten Gemeinden in die Fusionsbilanz übernommen. Insbesondere die maßgeblichen Grundlagen wie die Bewertungsrichtlinie und Abschreibungstabelle können zu einer großen Herausforderung führen, da diese bei einer Zusammenführung vereinheitlicht werden müssen. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihrer Fusionsbilanz und klären aufkommende Probleme sofort bei Ihnen vor Ort.

Zusammenführung der Inventurrichtlinien

Grundlage jeder Bilanz ist das Inventar, das als Ergebnis aus der Inventur resultiert. Dabei werden alle Vermögensgegenstände und Schulden einmal jährlich zum Abschlussstichtag erfasst und bewertet. Die Inventurrichtlinie soll dabei gewährleisten, dass die Erst- und Folgeerfassung einheitlich, vollständig und nach gleichen Kriterien erfolgt und die erforderlichen Voraussetzungen für eine wirklichkeitsgetreue Bewertung geschaffen werden. Daher ist vor Aufstellung einer Fusionsbilanz die Zusammenführung der von den beteiligten Kommunen aufgestellten Inventurrichtlinien vorzunehmen, um beispielsweise mögliche Wertgrenzen zu vereinheitlichen. Gern unterstützen wir Sie dabei.

Zusammenführung der Bewertungsrichtlinien

Die vollständige Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden ist eine arbeitsintensive Aufgabe. Die Wertansätze müssen mit der gebotenen Sorgfalt ermittelt werden, weil sich durch die Nutzung der Vermögensgegenstände wesentliche Auswirkungen auf die Hauswirtschaft der Kommune ergeben. Bei Gemeindefusionen ist daher wichtig eine einheitliche Bewertungsrichtlinie aufzustellen, die die individuell getroffenen Festlegungen jeder Gemeinde zusammenführt und insbesondere Wahlrechte vereinheitlicht. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihrer Bewertungsrichtlinie und erläutern Ihnen unter anderem die Vor- und Nachteile bestimmter Wahlrechte.

Dienstanweisungen

Dienstanweisungen und Dienstvereinbarungen stellen ein wichtiges Regelwerk der Verwaltungsorganisation dar. Unabhängig ob es sich um eine Dienstanweisung über die Anlagenbuchhaltung, des Forderungsmanagements oder über das Kassenwesen handelt, wir können Ihnen mit unseren Erfahrungen bei einer schnellen Erstellung helfen, die alle gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt und gleichzeitig auf ihre individuellen Bedürfnisse der fusionierenden Gemeinden eingeht. Gern unterstützen wir Sie bei der Anpassung bzw. Erstellung der jeweiligen Dienstanweisung.

Kalkulation der Kostensätze für Leistungen der Feuerwehr

Die Einrichtung, Ausrüstung und Unterhaltung einer Feuerwehr stellt für die Kommunen eine weisungsfreie Pflichtaufgabe dar. Dabei bestehen für bestimmte Leistungen der Gemeindefeuerwehren eine Kostenersatzpflicht, d.h. die Verursacher werden zu einem Kostenersatz herangezogen. Die Besonderheit bei der Kalkulation dieser Kostensätze besteht in der Zugrundelegung von zwei Betriebsabrechnungsbögen. Aufgrund der Pflicht der Kommune das Feuerwehrwesen ganzjährig vorzuhalten, verlangt der Gesetzgeber die ermittelten Kosten in Vorhalte- und Einsatzkosten zu unterscheiden. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung einer rechtssicheren Kalkulation.

Kalkulation von Friedhofsgebühren

Die Herausforderung bei der Kalkulation von Friedhofsgebühren liegt in dem vielfältigen Angebot an Leistungen. Neben den Grabnutzungs- und Bestattungsgebühren für die jeweiligen Grabarten können auch noch Benutzungsgebühren für die kommunale Trauerhalle, Friedhofsunterhaltungsgebühren sowie allgemeine Verwaltungsgebühren erhoben werden. Vor allem bei der Zuordnung der leistungsspezifischen Kosten und der Ermittlung des grünpolitischen Wertes stoßen Kommunen dabei oftmals an ihre Grenzen. Gern unterbreiten wir Ihnen ein auf Ihre individuellen Bedürfnisse angepasstes Angebot und erstellen mit Ihnen gemeinsam eine rechtssichere Kalkulation vor Ort.

Berechnung von Kita-Gebühren / Elternbeiträgen

Die Berechnung der Gebühren für Krippe, Kita und Hort stellt viele Kommunen vor eine große Herausforderung. Sowohl die betriebswirtschaftlichen als auch die juristischen Anforderung werden im einzelnen Landesrecht unterschiedlich ausgestaltet, sodass ein „Blick über den Tellerrand“ oftmals nicht den gewünschten Aha-Effekt bringt. Weiterhin wird insbesondere die praktische Umsetzung der Kita-spezifischen rechtlichen Vorschriften vom Gesetzgeber kaum thematisiert. Jedoch wird vor allem aufgrund der hohen kommunalpolitischen Bedeutung dieser Gebühren eine rechtssichere Kalkulation von der Verwaltung erwartet. Gern erarbeiten wir mit Ihnen gemeinsam eine rechtssichere Kalkulation, die alle landesspezifischen Regelungen abdeckt.

Kalkulation der Kostensätze für die Verpflegung in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Für die Versorgung von Kindertagesstätten und Schulen können sowohl öffentlich-rechtliche Gebühren gemäß Satzung als auch privatrechtliche Entgelte auf Grundlage eines Vertrages erhoben werden. Unabhängig von der Ausgestaltung müssen die Kostensätze anhand einer Kalkulation ermittelt werden. Herausforderungen ergeben sich vor allem, wenn die Einrichtungen sowohl durch eigene Küchen als auch durch Fremdküchen bzw. Caterer versorgt werden und Essenausteilung durch kommunales Küchenpersonal erfolgt. Gern unterstützen wir Sie bei der Ermittlung der Kostensätze unter Berücksichtigung der landesspezifischen Regelungen und unterbreiten ihnen ein individuelles Angebot.

Kalkulation von Benutzungsgebühren für öffentliche Einrichtungen

Vor allem unter dem Grundsatz der Einnahmenbeschaffung sind Kommunen berechtigt Benutzungsgebühren, beispielsweise für ihre Kulturstätten oder Freibäder, zu erheben. Diese erfordern wiederum eine rechtssichere Kalkulation, deren Rechtsgrundlage u.a. die Kommunalabgabengesetze der einzelnen Länder bilden. Die Kostenermittlung erfolgt dabei nach den betriebswirtschaftlichen Grundsätzen.

Des Weiteren überprüfen wir gern, ob es sich bei Ihrer öffentlichen Einrichtung um einen Betrieb gewerblicher Art (BgA) handelt. Insbesondere vor dem Hintergrund der Änderung des Umsatzsteuergesetzes zum 01.01.2017 ist es erforderlich einen möglichen verdeckten BgA auszuschließen.

Kalkulation von Benutzungsgebühren für Sportstätten

Zur Förderung des öffentlichen Interesses an sportlichen Aktivitäten unterhalten viele Kommunen eigene Sportstätten. Diese werden zum Teil durch die Schulen und ortsansässigen Vereine, aber auch durch nicht-ortsansässige Vereine und andere Sport- und Freizeitgruppen genutzt. Vor allem vor dem Hintergrund der verschiedenen Nutzungszeiten und der Regelmäßigkeit ihrer Nutzung haben Kommunen ein großes Interesse, die Nutzergruppen unterschiedlich stark an den Kosten zu beteiligen. Dies erfordert wiederum eine rechtssichere Kalkulation unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Grundsätze. Gern unterstützen wir Sie bei der Erstellung dieser.
Befinden Sie sich gerade bei der Planung einer Sportstätte, führen wir für Sie auch gerne vorab eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung mit Standortanalyse durch.

Kalkulation von Sondernutzungsgebühren

Für die Nutzung ihrer öffentlich gewidmeten Straßen, können Kommunen Sondernutzungsgebühren erheben. Bei deren Kalkulation sollten insbesondere die Kriterien der Einwirkung auf die Straße bzw. auf den Gemeingebrauch sowie auch der Umfang des wirtschaftlichen Interesses des Antragstellers berücksichtigt werden. Auch ist oftmals eine Abgrenzung zur Marktsatzung erforderlich, da eine Überschneidung nicht immer ausgeschlossen werden kann. Insbesondere Weihnachtsmärkte finden nicht immer ausschließlich auf dem Marktplatz, sondern auch auf angrenzenden Straßen statt. Gern führen wir bei Ihnen vor Ort eine rechtssichere Kalkulation durch.

Kalkulation der Fremdenverkehrsabgaben

Um ihre Kommune attraktiv für den Tourismus zu halten, investieren die Kur- und Erholungsorte viel in die entsprechenden öffentlichen Einrichtungen als auch in die Unterhaltung der touristischen Infrastruktur. Die Erhebung von Fremdenverkehrsabgaben erscheint daher vor allem vielen Kommunen interessanter, da im Gegensatz zur Kurtaxe auch der Tagestourismus miteinbezogen werden kann und sich somit die Anzahl der Abgabenschuldner vervielfacht. Die Schwierigkeit bei der Kalkulation besteht dabei in der Zuordnung des „besonderen wirtschaftlichen Vorteils“ für jeden Abgabenschuldner. Gern erläutern wir Ihnen die für Ihre örtlichen Verhältnisse angemessenen Abgabenmaßstäbe und führen in Zusammenarbeit mit der Verwaltung eine rechtssichere Kalkulation durch.

Kalkulation von Kurtaxen

Die Erhebung von Kurtaxen erfolgt grundsätzlich für die Bereitstellung von Einrichtungen, die zu Kur- und Erholungszwecken unterhalten werden. Sie bietet sich daher vor allem in den staatlich anerkannten Kur- und Erholungsorten an, die nur auf bestimmte Zonen in der Gemeinde oder auf einen definierten Personenkreis beschränken wollen. Schwierigkeiten bei der Kalkulation bestehen vor allem bei der Ermittlung der laufenden Kosten und den Abschreibungen. Gern führen wir bei Ihnen vor Ort eine rechtssichere Kalkulation durch.

Bearbeitung von Satzungen

Die Überarbeitung von Satzungen und die Kalkulation von Kostensätzen sollten grundsätzlich Hand in Hand erfolgen. Dabei ist es ratsam nicht immer auf Mustersatzungen zurückzugreifen, da jede Kommune ihre Eigenheiten aufweist. Gern überprüfen wir für Sie Ihre Satzung auf den aktuellen Rechtsstand. Auf Wunsch überarbeiten wir einzelne Paragrafen oder die komplette Satzung. Bei Interesse an einer Kostenkalkulation und Satzungsüberarbeitung können wir Ihnen auch gern ein individuelles Angebot unterbreiten.

Kalkulation von Abwassergebühren / Abwasserentsorgungsentgelten

Die Abwasserbeseitigung ist eine hoheitliche Pflichtaufgabe, für die die Kommunen oder Abwasserzweckverbände Benutzungsgebühren erheben dürfen. Allerdings sind bei der Kalkulation bestimmte Kosten nicht oder nur zum Teil ansetzbar. Beispielsweise ist bei der Niederschlagswassergebühr der Straßenentwässerungsanteil herauszurechnen. Dabei ist zu beachten, ob die Kommune im Trenn- oder Mischsystem oder sogar in beiden Systemen entsorgt. Unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung führen wir gerne ihre Plankalkulation und / oder Nachkalkulation durch.

Kalkulation von Trinkwassergebühren

Eine nachhaltige und sichere Trinkwasserversorgung erfordert kostendeckende Trinkwasserpreise. Dabei ist es irrelevant, ob die Erhebung öffentlich-rechtlich oder privatrechtlich ausgestaltet wurde. Bei der Kalkulation wird sich oftmals für die Berechnung eines Grund- und eines Arbeitspreises entschieden, um die unterschiedlichen Nutzergruppen zu berücksichtigen. Auf Wunsch erarbeiten wir auch gern mehrere Varianten.

Globalberechnung / Beitragskalkulation

Neben der Erhebung von Gebühren bzw. Entgelten für die Abwasserentsorgung können deren Aufgabenträger zur angemessenen Ausstattung ihrer öffentlichen Einrichtungen mit Betriebskapital Beiträge für Grundstücke erheben. Voraussetzung ist dabei die dauerhafte Anschlussmöglichkeit an das zentrale Klärwerk. Eine besondere Herausforderung bei der Ermittlung der Kostenseite stellt sich bei der Abgrenzung des höchstzulässigen Betriebskapitals zu dem angemessenen Betriebskapital. Bei der Flächenseite hingegen ist die länderspezifische Regelung zu den Bemessungseinheiten (Grundstücksfläche, Nutzungsfläche, u.ä.) zu beachten. Weiterhin ergeben sich oftmals Schwierigkeiten bei der Teilflächenabgrenzung und der Ermittlung der Grundstücksflächen im Außenbereich. Gern unterstützen wir die zuständigen Mitarbeiter bei der Erstellung einer Globalberechnung oder bei deren Fortschreibung, sobald die gesetzlichen Vorschriften dies erfordern.

Berechnung von Umlagen

Bei Umlagen handelt es sich um eine Art Kostenverteilung, die anhand von sekundären Schlüsseln erfolgt. Insbesondere Teilzweckverbände finanzieren sich über Umlagen, die sie von ihren Mitgliedern erheben, um ihre Kosten zu decken. Die Besonderheit von den Umlagen ist, dass diese zumeist direkt als Kosten in die Gebührenkalkulation der Mitgliedsgemeinden einfließen. Daher ist eine sachgerechte Berechnung der jeweiligen Umlagen unumgänglich. Vor allem, wenn der Zweckverband zusätzlich auf seine Liquidität zu achten hat. Besondere Herausforderungen stellen sich bei der Umlage für die Abwasserabgabe sowie bei der gleichzeitigen Erhebung einer Abschreibungs- und Investitionsumlage, da die Abgrenzung nicht immer eindeutig ist. Gern unterstützen wir Sie bei der Berechnung ihrer Umlagen und geben Hinweise für den Umgang mit Liquiditätsproblemen und den Gebührenkalkulationen.

Erstellung von Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen

Im Zuge der Umstellung des Haushalts- und Rechnungswesens von der Kameralistik auf die Doppik haben auch die betroffenen Abwasserzweckverbände die Pflicht eine Eröffnungsbilanz und die nachfolgenden Jahresabschlüsse aufzustellen, um ein tatsächliches Bild der Vermögens- und Schuldenlage aber auch der Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Gern unterstützen wir Sie, die Stolpersteine bei der Bewertung des Vermögens und der Schulden zu überwinden und erstellen mit Ihnen gemeinsam eine prüfungssichere Dokumentation.

Bewertung von Kanälen, Klärwerken usw.

Oftmals kommt es bei der Übertragung von Abwasseranlagen auf andere Kommunen oder auf Zweckverbände zu Unstimmigkeiten bei den Wertansätzen. Durch die Unkenntnis des Alters und des Zustandes ist eine sachgerechte Bewertung eine besondere Herausforderung. Im Weiteren ist die Prüfung des wirtschaftlichen Eigentums nach § 39 AO oftmals erforderlich. Gern unterstützen wir Sie dabei und greifen auf langjährige Erfahrungen zurück.

Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der technischen und kaufmännischen Betriebsführung und Begleitung bei deren Ausschreibung

Bei einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der technischen und kaufmännischen Betriebsführung führen wir eine Überprüfung der aktuellen organisatorischen Ausgestaltung der Betriebsführung durch. Diese bietet sich vor allem an, wenn zunehmend wirtschaftliche Schwierigkeiten auftreten, die sich insbesondere steuerlich begründen lassen. Ziel ist, dass anhand eines Variantenvergleiches ausgelotet wird, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, die aktuelle Ausgestaltung der Betriebsführung beizubehalten oder eine neue Gestaltung vorzunehmen.

Sollten sich im Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung herausstellen, dass die Aufgabenwahrnehmung unter veränderten Rahmenbedingungen durchgeführt werden sollte, so begleiten wir Sie auch gerne bei der Ausschreibung einer neuen Betriebsführung.

Übernahme der kaufmännischen Geschäftsbesorgung

Der kaufmännische Bereich umfasst ein sehr weitreichendes Aufgabenspektrum, das nicht immer vollständig abgedeckt werden kann. Gern übernehmen wir für Sie unter anderem die Geschäftsbuchhaltung sowie die Erstellung des Jahresabschlusses und das Liquiditätsmanagement. Auch bieten wir Ihnen die Erstellung von Kalkulationen der Gebühren und Beiträge an, wo wir auf langjährige Erfahrungen unserer Mitarbeiter zurückgreifen können.